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Daug Akkord auf der Gitarre

Daug (D übermäßig) ist ein übermäßiger Akkord auf dem Grundton D. Er besteht aus 3 Tönen, D, Fis und Ais, und seine Formel lautet 1 3 ♯5.

Daug x x 0 3 3 2××231Daug x 5 4 3 3 x3fr1×32×Daug 10 9 8 7 7 x7fr1432×

Töne und Intervalle von Daug

Vom Grundton aufwärts enthält Daug: Grundton (D), große Terz (Fis) und übermäßige Quinte (Ais). Diese Intervalle geben dem Akkord seine Farbe. Die Formel 1 3 ♯5 funktioniert in jeder Tonart gleich: Hast du sie auf D verstanden, kannst du den Akkord auf jedem Ton bilden.

StufeIntervallTon
1GrundtonD
3große TerzFis
♯5übermäßige QuinteAis

So greifst du Daug auf der Gitarre

Das erste Griffbild oben liest sich x x 0 3 3 2, von der tiefen bis zur hohen E-Saite (x heißt: Saite nicht anschlagen, 0 ist eine Leersaite). Der tiefste Ton ist D. Die anderen Griffbilder zeigen denselben Akkord weiter oben am Hals: Nimm den Griff, der am nächsten an den Akkorden davor und danach in deinem Song liegt.

Lass die Leersaiten klingen: Schlag einmal langsam an und prüfe, ob jeder Ton sauber klingt, bevor du schneller wirst.

In welchen Tonarten kommt Daug vor?

Daug lässt sich nicht aus den Tönen einer einzigen Dur-Tonart bilden. Er erscheint deshalb meist als Farbakkord: als geliehener Akkord, als Durchgangsakkord oder als Vorhalt, der sich in den nächsten Akkord auflöst.

Tonleitern zum Improvisieren über Daug

Keine gängige Tonleiter auf D enthält alle Töne von Daug. Improvisiere mit dem Arpeggio (spiel nur D, Fis und Ais) und füge Durchgangstöne dazwischen ein.

So klingt und wirkt ein übermäßiger Akkord

Zwei gestapelte große Terzen: 1 3 ♯5. Die übermäßige Quinte macht ihn seltsam, verträumt, wie in der Luft hängend. Der übermäßige Akkord ist symmetrisch: Er teilt die Oktave in drei gleiche große Terzen, also haben drei übermäßige Akkorde im Abstand einer großen Terz dieselben Töne (zum Beispiel Caug, Eaug und G♯aug). Zum Beispiel Caug: C E Gis.

Am häufigsten ist er ein Durchgangsakkord: I I+ IV oder I I+ vi, wobei die Quinte chromatisch steigt (zum Beispiel C, C+, F: G, Gis, A). Er funktioniert auch als alterierte Dominante, V+ nach I, wobei die ♯5 zur Terz des nächsten Akkords hinaufführt. Jazzstandards, Pop der 1960er und Filmmusik lieben diese aufsteigende Spannung.

Die meisten Gitarristen nutzen einen kompakten Griff auf vier mittleren oder hohen Saiten. Weil der Akkord symmetrisch ist, ergibt derselbe Griff 4 Bünde höher dieselben Töne mit anderem Basston: Ein Griff deckt also drei Akkorde ab. Es gibt offene Griffe (zum Beispiel Caug x32110), aber die verschiebbare Form ist nützlicher.

aug ist nicht 7♯5: 7♯5 fügt eine kleine Septime hinzu. Die Symbole +, aug und (♯5) meinen denselben Dreiklang. Und die Schreibweise zählt: Der obere Ton ist eine übermäßige Quinte (Gis in Caug), keine kleine Sexte (As), auch wenn beide gleich klingen: Gis strebt aufwärts, As würde abwärts führen.

Häufige Fragen

Welche Töne hat der Daug Akkord?

Daug (D übermäßig) enthält D, Fis und Ais. In Intervallen: Grundton (D), große Terz (Fis) und übermäßige Quinte (Ais).

Wie spielt man Daug auf der Gitarre?

Der einfachste Griff ist x x 0 3 3 2, von der tiefen bis zur hohen E-Saite. Auf dieser Seite findest du 3 Lagen mit Fingernummern.

Welche Tonleiter passt zu Daug?

Keine gängige Tonleiter auf D enthält alle Töne von Daug. Improvisiere mit seinem Arpeggio: D, Fis und Ais.

In welcher Tonart steht Daug?

Daug gehört zu keiner einzelnen Dur-Tonart. Er wird als Farbakkord eingesetzt, der Töne von außerhalb der Tonart borgt.

Siehe auch

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