GuitarHarmony

A Akkord auf der Gitarre

Der Akkord A, also A-Dur, schichtet 3 Töne über A: A, Cis und E. Musiker schreiben seine Formel als 1 3 5.

A x 0 2 2 2 0×123A x 0 2 2 2 52fr1×4A 5 7 7 6 5 55fr1342

Töne und Intervalle von A

Jeder Ton von A hat eine Aufgabe. Vom Grundton aus gezählt sind das: Grundton (A), große Terz (Cis) und reine Quinte (E). Änderst du nur eines dieser Intervalle, entsteht ein anderer Akkord. Deshalb lohnt es sich, die Formel 1 3 5 zu lernen und nicht nur das Griffbild.

StufeIntervallTon
1GrundtonA
3große TerzCis
5reine QuinteE

So greifst du A auf der Gitarre

Beginne mit dem ersten Griffbild: x 0 2 2 2 0, gelesen von der 6. Saite (tiefe E-Saite) bis zur 1. Saite (hohe E-Saite). Dein tiefster Ton ist A. Die weiteren Lagen bringen dieselben Töne in anderer Reihenfolge, praktisch, wenn A näher an den umliegenden Akkorden liegen soll.

Lass die Leersaiten klingen: Schlag einmal langsam an und prüfe, ob jeder Ton sauber klingt, bevor du schneller wirst.

In welchen Tonarten kommt A vor?

A kommt leitereigen in 3 Dur-Tonarten vor: A-Dur (I), D-Dur (V) und E-Dur (IV). In A-Dur ist er der Akkord der Stufe I, du triffst ihn also in vielen Songs in dieser Tonart und in ihrer Moll-Parallele.

Tonleitern zum Improvisieren über A

Diese Tonleitern enthalten alle Töne von A: A-Dur-Tonleiter, A-Dur-Pentatonik, A Lydisch und A Mixolydisch. Die sicherste Wahl: A-Dur-Tonleiter. Die anderen bringen mehr Farbe.

So klingt und wirkt ein Durakkord

Der Durakkord ist der hellste und stabilste Klang der tonalen Musik: Grundton, große Terz und reine Quinte (1 3 5). Die große Terz, vier Halbtöne über dem Grundton, gibt ihm seinen offenen, selbstbewussten Charakter. Er ist der Dreiklang, an dem alle anderen Akkorde gemessen werden, und am Songende klingt er nach Ankommen.

Jeder Stil nutzt ihn, von Folk bis Metal. In einer Dur-Tonart sind I, IV und V die Durakkorde, genug für Tausende Songs: I IV V I, die Pop-Schleife I V vi IV, der 12-Takt-Blues. In Moll liegen sie auf ♭III, ♭VI und ♭VII, und die V wird oft zu Dur, damit die Kadenz stärker wirkt.

Lerne zuerst die offenen Griffe (C, A, G, E, D), dann die zwei verschiebbaren Barrégriffe: die E-Form mit dem Grundton auf der 6. Saite und die A-Form mit dem Grundton auf der 5. Saite. Mit beiden spielst du jeden Durakkord überall auf dem Griffbrett. Im Rock ersetzt ihn oft ein Powerchord (Grundton und Quinte).

Der Klassiker ist eine versehentlich gespielte kleine Terz: einen Bund oder eine Taste zu tief, und die Stimmung kippt. Prüfe auf der Gitarre, ob die Terz nicht unter einem Finger abgedämpft wird. Und ein Powerchord (zum Beispiel C5) ist kein Durakkord: Ohne Terz ist er weder Dur noch Moll.

Häufige Fragen

Welche Töne hat der A Akkord?

A (A-Dur) enthält A, Cis und E. In Intervallen: Grundton (A), große Terz (Cis) und reine Quinte (E).

Wie spielt man A auf der Gitarre?

Der einfachste Griff ist x 0 2 2 2 0, von der tiefen bis zur hohen E-Saite. Auf dieser Seite findest du 3 Lagen mit Fingernummern.

Welche Tonleiter passt zu A?

Zu A passt am besten: A-Dur-Tonleiter. Weitere Tonleitern, die alle seine Töne enthalten: A-Dur-Pentatonik, A Lydisch und A Mixolydisch.

In welcher Tonart steht A?

A gehört zu diesen Tonarten: A-Dur (I), D-Dur (V) und E-Dur (IV). In A-Dur ist er der Akkord der Stufe I.

Siehe auch

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