Kostenlos, ohne Konto
Kostenloses Metronom online
Ein präzises Metronom direkt im Browser, von 30 bis 300 BPM, mit Tap-Tempo, sechs Taktarten und vier Unterteilungen. Seite öffnen, Leertaste drücken und im Takt üben. Kein Konto, keine App, nichts zu installieren.
Was dieses Online-Metronom kann
Der Klick wird über die Web-Audio-Uhr des Browsers geplant und bleibt deshalb stabil, auch wenn der Rechner gerade mit anderem beschäftigt ist. Alles für das tägliche Üben passt auf einen Bildschirm:
- Tempo von 30 bis 300 BPM: ein Schieberegler für große Sprünge, Buttons für +1 und +5 zum Feinjustieren.
- Tap-Tempo: tippe zu einer Aufnahme mit, und das Metronom ermittelt ihr Tempo.
- Sechs Taktarten: 2/4, 3/4, 4/4, 5/4, 6/8 und 7/8, mit betonter Eins in jedem Takt.
- Unterteilungen: Viertel, Achtel, Triolen oder Sechzehntel.
- Eine visuelle Schlaganzeige, praktisch, wenn du laut spielst.
- Die italienische Tempobezeichnung (Largo, Andante, Allegro...) neben der Zahl.
- Leertaste zum Starten und Stoppen, ohne das Instrument loszulassen.
Tempobezeichnungen und BPM nach Stil
Klassische Noten geben das Tempo mit einem italienischen Wort statt einer Zahl an. Das sind die üblichen Bereiche; die Quellen ziehen die Grenzen etwas unterschiedlich, nimm sie also als Orientierung.
| Bezeichnung | BPM ungefähr | Charakter |
|---|---|---|
| Largo | 40 bis 60 | sehr langsam, breit |
| Larghetto | 60 bis 66 | langsam |
| Adagio | 66 bis 76 | langsam, ruhig |
| Andante | 76 bis 108 | gehend |
| Moderato | 108 bis 120 | mäßig |
| Allegro | 120 bis 168 | schnell, lebhaft |
| Presto | 168 bis 200 | sehr schnell |
| Prestissimo | über 200 | so schnell wie möglich |
In Pop und Rock gibt der Stil eine erste Schätzung: Balladen liegen oft zwischen 60 und 80 BPM, Reggae und Hip-Hop zwischen 70 und 100, Funk um 90 bis 115, Pop und Rock meist zwischen 100 und 140, Punk locker über 160. Im Zweifel tippst du das Tempo zur Aufnahme und liest die Zahl ab.
So übst du mit dem Metronom
Ein Metronom macht dich nicht schnell, sondern gleichmäßig, und die Geschwindigkeit kommt danach. Vier Routinen, die auf Gitarre, Klavier und jedem anderen Instrument funktionieren:
- Die Sauber-Leiter. Finde das Tempo, bei dem eine Passage dreimal hintereinander sauber klappt. Erhöhe mit dem +5-Button um 5 BPM. Beim ersten Fehler gehst du 10 BPM zurück und beendest die Einheit dort. Notiere das Tempo und starte am nächsten Tag 10 BPM darunter.
- Erst unterteilen, dann beschleunigen. Wechsle bei 60 BPM von Achteln zu Sechzehnteln: Du spielst vier Töne pro Klick, so schnell wie Achtel bei 120 BPM, aber mit doppelt so vielen Orientierungspunkten.
- Akkordwechsel auf der Betonung. Schlage in 4/4 einen Akkord pro Takt an und achte darauf, dass der neue Akkord genau auf dem betonten Klick kommt. G, C, D bei 70 BPM ist ein guter Start, und die ersten offenen Akkorde sind dafür das ideale Material.
- Hör die Klicks als 2 und 4. Stell das halbe Zieltempo ein (60 BPM für einen Groove in 120) und behandle jeden Klick wie die Snare auf den Zählzeiten 2 und 4. So üben Jazzmusiker den Swing, und so bekommen Rhythmusgitarristen ein entspanntes Feeling.
- Zwischen Unterteilungen wechseln. Spiel vier Takte Achtel, dann vier Takte Triolen, ohne anzuhalten. Stell die Unterteilung des Metronoms jeweils passend ein, bis der Wechsel auch ohne Hilfe sitzt. Das schult dein Gefühl für die Zeit zwischen den Schlägen.
Für ungerade Taktarten hörst du 5/4 als 3 + 2 und 7/8 als 2 + 2 + 3: erst laut zählen, dann spielen.
Mehr als nur ein Klick
Ein nackter Klick ist der ehrlichste Lehrer, aber ein echter Groove motiviert manchmal mehr. Der kostenlose Drumcomputer online spielt komplette Beats (Rock, Funk, Bossa Nova, Shuffle und mehr) im Tempo deiner Wahl: ideal, um ein Anschlagmuster zu einem Schlagzeug zu üben. Alle kostenlosen Musik-Tools funktionieren gleich: im Browser, ohne Anmeldung.
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So funktioniert es
- Tempo einstellen. Zieh den Schieberegler oder nutze die Buttons +1 und +5. Wenn du einen Song lernst, tippe stattdessen das Tempo zur Aufnahme.
- Taktart wählen. 4/4 für die meisten Pop- und Rocksongs, 3/4 für Walzer, 6/8 für wiegende Balladen, 5/4 und 7/8 für ungerade Takte. Die Eins jedes Takts ist betont.
- Bei Bedarf unterteilen. Achtel, Triolen oder Sechzehntel füllen den Raum zwischen den Schlägen und helfen dir, langsame wie schnelle Passagen gleichmäßig zu halten.
- Starten und spielen. Drück die Leertaste oder den Start-Button. Folge der Schlaganzeige, wenn der Klick in deinem Sound untergeht, und drück zum Stoppen wieder die Leertaste.
Was du damit machen kannst
Ein Solo auf Tempo bringen
Die Aufnahme läuft mit 132 BPM, du schaffst 100. Übe bei 100 in Sechzehnteln, leg nach drei sauberen Durchgängen 5 BPM drauf und geh beim ersten Patzer zurück. In zwei Wochen sind oft 15 bis 25 BPM mehr drin.
Proben mit der Band
Tippe das Tempo des Originals, schreib die BPM auf die Setlist und starte jeden Song vom Klick. Das Einzählen schwankt nicht mehr, und alle beginnen im selben Tempo.
Ein klassisches Stück lesen
In den Noten steht Andante. Fang bei etwa 80 BPM an, schau auf die angezeigte Tempobezeichnung und pass das Tempo dem Charakter des Stücks an, statt einem einzigen exakten Wert hinterherzulaufen.
Häufige Fragen
Ist dieses Online-Metronom kostenlos?
Ja, komplett. Es läuft im Browser auf Computer, Tablet oder Smartphone, ohne Anmeldung und ohne Installation.
Welchen BPM-Bereich deckt es ab?
Von 30 bis 300 BPM. Der Schieberegler ist für große Änderungen da, die Buttons +1 und +5 für genaue, und mit Tap-Tempo findest du das Tempo einer Aufnahme.
Welche Taktarten und Unterteilungen gibt es?
2/4, 3/4, 4/4, 5/4, 6/8 und 7/8, jeweils mit betonter Eins. Jeder Schlag lässt sich in Achtel, Triolen oder Sechzehntel unterteilen oder bleibt als Viertel.
Welches Tempo ist gut für Anfänger?
Das Tempo, in dem du ohne einen einzigen Fehler spielst, oft 60 bis 70 BPM für Akkordwechsel. Werde erst nach drei sauberen Durchgängen am Stück schneller: langsam und gleichmäßig schlägt schnell und unsauber.
Wie nutze ich den 6/8-Takt?
Der 6/8-Takt hat sechs Achtel pro Takt in zwei Dreiergruppen, man fühlt ihn also in zwei. Zähl 1-2-3-4-5-6 mit Betonung auf der 1 und leg ein leichtes Gewicht auf die 4, um den zweiten Puls zu spüren.
Weitere kostenlose Tools
- Kostenlose Musik-Tools
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- Leeres Notenpapier
- Akkordtabelle Gitarre
- Klavierakkorde
- Tonleiter-Lexikon
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