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A6 Akkord auf der Gitarre

A6 (A6 (Sextakkord)) ist ein Sextakkord auf dem Grundton A. Er besteht aus 4 Tönen, A, Cis, E und Fis, und seine Formel lautet 1 3 5 6.

A6 x 0 2 2 2 21×A6 5 x 4 6 5 x4fr2×143×A6 5 7 x 6 7 55fr13×24

Töne und Intervalle von A6

Vom Grundton aufwärts enthält A6: Grundton (A), große Terz (Cis), reine Quinte (E) und große Sexte (Fis). Diese Intervalle geben dem Akkord seine Farbe. Die Formel 1 3 5 6 funktioniert in jeder Tonart gleich: Hast du sie auf A verstanden, kannst du den Akkord auf jedem Ton bilden.

StufeIntervallTon
1GrundtonA
3große TerzCis
5reine QuinteE
6große SexteFis

So greifst du A6 auf der Gitarre

Das erste Griffbild oben liest sich x 0 2 2 2 2, von der tiefen bis zur hohen E-Saite (x heißt: Saite nicht anschlagen, 0 ist eine Leersaite). Der tiefste Ton ist A. Die anderen Griffbilder zeigen denselben Akkord weiter oben am Hals: Nimm den Griff, der am nächsten an den Akkorden davor und danach in deinem Song liegt.

Lass die Leersaiten klingen: Schlag einmal langsam an und prüfe, ob jeder Ton sauber klingt, bevor du schneller wirst.

In welchen Tonarten kommt A6 vor?

A6 lässt sich nicht aus den Tönen einer einzigen Dur-Tonart bilden. Er erscheint deshalb meist als Farbakkord: als geliehener Akkord, als Durchgangsakkord oder als Vorhalt, der sich in den nächsten Akkord auflöst.

Tonleitern zum Improvisieren über A6

Zum Improvisieren über A6 fängst du am besten hiermit an: A-Dur-Tonleiter. Alle diese Tonleitern enthalten jeden Ton des Akkords: A-Dur-Tonleiter, A-Dur-Pentatonik, A Lydisch und A Mixolydisch. Ziele auf betonten Zählzeiten auf die Akkordtöne und nutze die übrigen Töne, um zwischen ihnen zu wandern.

So klingt und wirkt ein Sextakkord

Ein Dur-Dreiklang mit hinzugefügter großer Sexte: 1 3 5 6. Süß, warm und ein wenig nostalgisch: Der Sextakkord ist stabil und muss sich nicht auflösen. Er klingt älter und mehr nach Swing als ein maj7, deshalb war er der Standard-Tonikaakkord des Jazz der 1930er und 1940er Jahre. Zum Beispiel C6: C E G A.

Setze ihn auf I und IV als Ruhefarbe ein: Swing, Gypsy Jazz, Rockabilly, früher Rock 'n' Roll und Bossa Nova enden oft auf einem 6er. Das klassische Boogie-Riff spielt 5, 6, ♭7, 6 über jedem Akkord eines Blues. Im Pop ersetzt eine I6 die Imaj7, wenn die große Septime zu verträumt klingt.

G6 (320000), C6 (x32210) und A6 (x02222) sind ein guter Einstieg in offener Lage. Verschiebbare vierstimmige Griffe haben den Grundton auf der 6. Saite (5. Saite abgedämpft) oder auf der 5. Saite. Gypsy-Jazz-Gitarristen bevorzugen kompakte Griffe auf den mittleren Saiten und fügen oft die 9 hinzu, um einen 6/9-Akkord zu bekommen.

6 oder m7: C6 und Am7 enthalten dieselben Töne, nur Bass und Zusammenhang entscheiden. 6 oder 13: Ein 13er-Akkord enthält eine ♭7, ein Sextakkord nicht. Und verwechsle Akkordsymbole nicht mit dem klassischen Generalbass, wo „6“ eine erste Umkehrung (Sextakkord im klassischen Sinn) meint, keine hinzugefügte Sexte.

Häufige Fragen

Welche Töne hat der A6 Akkord?

A6 (A6 (Sextakkord)) enthält A, Cis, E und Fis. In Intervallen: Grundton (A), große Terz (Cis), reine Quinte (E) und große Sexte (Fis).

Wie spielt man A6 auf der Gitarre?

Der einfachste Griff ist x 0 2 2 2 2, von der tiefen bis zur hohen E-Saite. Auf dieser Seite findest du 3 Lagen mit Fingernummern.

Welche Tonleiter passt zu A6?

Zu A6 passt am besten: A-Dur-Tonleiter. Weitere Tonleitern, die alle seine Töne enthalten: A-Dur-Pentatonik, A Lydisch und A Mixolydisch.

In welcher Tonart steht A6?

A6 gehört zu keiner einzelnen Dur-Tonart. Er wird als Farbakkord eingesetzt, der Töne von außerhalb der Tonart borgt.

Siehe auch

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