GuitarHarmony

D Akkord auf dem Klavier

Der Akkord D, also D-Dur, schichtet 3 Töne über D: D, Fis und A. Musiker schreiben seine Formel als 1 3 5.

D

Töne und Intervalle von D

Jeder Ton von D hat eine Aufgabe. Vom Grundton aus gezählt sind das: Grundton (D), große Terz (Fis) und reine Quinte (A). Änderst du nur eines dieser Intervalle, entsteht ein anderer Akkord. Deshalb lohnt es sich, die Formel 1 3 5 zu lernen und nicht nur das Griffbild.

StufeIntervallTon
1GrundtonD
3große TerzFis
5reine QuinteA

So spielst du D auf dem Klavier

Setz den rechten Daumen auf D und nimm die anderen Töne dazu: D, Fis und A. Lehrkräfte empfehlen meist den Fingersatz 1-3-5 (linke Hand: 5-3-1). Drück die Tasten zusammen, lass los und wiederhole das, bis der Akkord gleichmäßig klingt.

Umkehrungen von D

Eine Umkehrung behält dieselben Töne, legt aber einen anderen in den Bass. Neben der Grundstellung hat D 2 Umkehrungen: 1. Umkehrung (Fis A D) und 2. Umkehrung (A D Fis). Mit Umkehrungen wechselst du Akkorde mit winzigen Handbewegungen. So bringen Pianisten Akkordfolgen zum Fließen.

In welchen Tonarten kommt D vor?

D kommt leitereigen in 3 Dur-Tonarten vor: D-Dur (I), G-Dur (V) und A-Dur (IV). In D-Dur ist er der Akkord der Stufe I, du triffst ihn also in vielen Songs in dieser Tonart und in ihrer Moll-Parallele.

Tonleitern zum Improvisieren über D

Diese Tonleitern enthalten alle Töne von D: D-Dur-Tonleiter, D-Dur-Pentatonik, D Lydisch und D Mixolydisch. Die sicherste Wahl: D-Dur-Tonleiter. Die anderen bringen mehr Farbe.

So klingt und wirkt ein Durakkord

Der Durakkord ist der hellste und stabilste Klang der tonalen Musik: Grundton, große Terz und reine Quinte (1 3 5). Die große Terz, vier Halbtöne über dem Grundton, gibt ihm seinen offenen, selbstbewussten Charakter. Er ist der Dreiklang, an dem alle anderen Akkorde gemessen werden, und am Songende klingt er nach Ankommen.

Jeder Stil nutzt ihn, von Folk bis Metal. In einer Dur-Tonart sind I, IV und V die Durakkorde, genug für Tausende Songs: I IV V I, die Pop-Schleife I V vi IV, der 12-Takt-Blues. In Moll liegen sie auf ♭III, ♭VI und ♭VII, und die V wird oft zu Dur, damit die Kadenz stärker wirkt.

Spiel Grundton, Terz und Quinte mit den Fingern 1 3 5 rechts und 5 3 1 links. Lerne beide Umkehrungen (Terz im Bass, dann Quinte im Bass), damit du ohne Sprünge zwischen I, IV und V wechselst. Gängige Aufteilung: Grundton oder Oktave in der linken Hand, der volle Dreiklang in der rechten.

Der Klassiker ist eine versehentlich gespielte kleine Terz: einen Bund oder eine Taste zu tief, und die Stimmung kippt. Prüfe auf der Gitarre, ob die Terz nicht unter einem Finger abgedämpft wird. Und ein Powerchord (zum Beispiel C5) ist kein Durakkord: Ohne Terz ist er weder Dur noch Moll.

Häufige Fragen

Welche Töne hat der D Akkord?

D (D-Dur) enthält D, Fis und A. In Intervallen: Grundton (D), große Terz (Fis) und reine Quinte (A).

Wie spielt man D auf dem Klavier?

Spiel D, Fis und A gleichzeitig mit dem Fingersatz 1-3-5 für die rechte Hand. Du kannst den Akkord auch in seinen 2 Umkehrungen spielen, die diese Seite zeigt.

Welche Tonleiter passt zu D?

Zu D passt am besten: D-Dur-Tonleiter. Weitere Tonleitern, die alle seine Töne enthalten: D-Dur-Pentatonik, D Lydisch und D Mixolydisch.

In welcher Tonart steht D?

D gehört zu diesen Tonarten: D-Dur (I), G-Dur (V) und A-Dur (IV). In D-Dur ist er der Akkord der Stufe I.

Siehe auch

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