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C6 Akkord auf dem Klavier

Der Akkord C6, also C6 (Sextakkord), schichtet 4 Töne über C: C, E, G und A. Musiker schreiben seine Formel als 1 3 5 6.

C6

Töne und Intervalle von C6

Jeder Ton von C6 hat eine Aufgabe. Vom Grundton aus gezählt sind das: Grundton (C), große Terz (E), reine Quinte (G) und große Sexte (A). Änderst du nur eines dieser Intervalle, entsteht ein anderer Akkord. Deshalb lohnt es sich, die Formel 1 3 5 6 zu lernen und nicht nur das Griffbild.

StufeIntervallTon
1GrundtonC
3große TerzE
5reine QuinteG
6große SexteA

So spielst du C6 auf dem Klavier

Setz den rechten Daumen auf C und nimm die anderen Töne dazu: C, E, G und A. Lehrkräfte empfehlen meist den Fingersatz 1-2-3-5 (linke Hand: 5-3-2-1). Drück die Tasten zusammen, lass los und wiederhole das, bis der Akkord gleichmäßig klingt.

Umkehrungen von C6

Eine Umkehrung behält dieselben Töne, legt aber einen anderen in den Bass. Neben der Grundstellung hat C6 3 Umkehrungen: 1. Umkehrung (E G A C), 2. Umkehrung (G A C E) und 3. Umkehrung (A C E G). Mit Umkehrungen wechselst du Akkorde mit winzigen Handbewegungen. So bringen Pianisten Akkordfolgen zum Fließen.

In welchen Tonarten kommt C6 vor?

C6 lässt sich nicht aus den Tönen einer einzigen Dur-Tonart bilden. Er erscheint deshalb meist als Farbakkord: als geliehener Akkord, als Durchgangsakkord oder als Vorhalt, der sich in den nächsten Akkord auflöst.

Tonleitern zum Improvisieren über C6

Diese Tonleitern enthalten alle Töne von C6: C-Dur-Tonleiter, C-Dur-Pentatonik, C Lydisch und C Mixolydisch. Die sicherste Wahl: C-Dur-Tonleiter. Die anderen bringen mehr Farbe.

So klingt und wirkt ein Sextakkord

Ein Dur-Dreiklang mit hinzugefügter großer Sexte: 1 3 5 6. Süß, warm und ein wenig nostalgisch: Der Sextakkord ist stabil und muss sich nicht auflösen. Er klingt älter und mehr nach Swing als ein maj7, deshalb war er der Standard-Tonikaakkord des Jazz der 1930er und 1940er Jahre. Zum Beispiel C6: C E G A.

Setze ihn auf I und IV als Ruhefarbe ein: Swing, Gypsy Jazz, Rockabilly, früher Rock 'n' Roll und Bossa Nova enden oft auf einem 6er. Das klassische Boogie-Riff spielt 5, 6, ♭7, 6 über jedem Akkord eines Blues. Im Pop ersetzt eine I6 die Imaj7, wenn die große Septime zu verträumt klingt.

In Grundstellung liegen 5 und 6 direkt nebeneinander; klingt das zu dicht, spiel Grundton und Quinte links, 3, 6 und Oktave rechts. Lass den Grundton im Bass: Mit der Sexte im Bass hört man jeden Sextakkord als Umkehrung eines m7-Akkords. Mit der 9 dazu entsteht eine moderne 6/9-Tonika.

6 oder m7: C6 und Am7 enthalten dieselben Töne, nur Bass und Zusammenhang entscheiden. 6 oder 13: Ein 13er-Akkord enthält eine ♭7, ein Sextakkord nicht. Und verwechsle Akkordsymbole nicht mit dem klassischen Generalbass, wo „6“ eine erste Umkehrung (Sextakkord im klassischen Sinn) meint, keine hinzugefügte Sexte.

Häufige Fragen

Welche Töne hat der C6 Akkord?

C6 (C6 (Sextakkord)) enthält C, E, G und A. In Intervallen: Grundton (C), große Terz (E), reine Quinte (G) und große Sexte (A).

Wie spielt man C6 auf dem Klavier?

Spiel C, E, G und A gleichzeitig mit dem Fingersatz 1-2-3-5 für die rechte Hand. Du kannst den Akkord auch in seinen 3 Umkehrungen spielen, die diese Seite zeigt.

Welche Tonleiter passt zu C6?

Zu C6 passt am besten: C-Dur-Tonleiter. Weitere Tonleitern, die alle seine Töne enthalten: C-Dur-Pentatonik, C Lydisch und C Mixolydisch.

In welcher Tonart steht C6?

C6 gehört zu keiner einzelnen Dur-Tonart. Er wird als Farbakkord eingesetzt, der Töne von außerhalb der Tonart borgt.

Siehe auch

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