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A♭m Akkord auf der Gitarre

Der Akkord A♭m, also as-Moll, schichtet 3 Töne über As: As, Ces und Es. Musiker schreiben seine Formel als 1 ♭3 5.

A♭m 4 6 6 4 4 44fr134A♭m x x 6 8 9 76fr××1342A♭m x x 9 8 9 77fr××3241

Töne und Intervalle von A♭m

Jeder Ton von A♭m hat eine Aufgabe. Vom Grundton aus gezählt sind das: Grundton (As), kleine Terz (Ces) und reine Quinte (Es). Änderst du nur eines dieser Intervalle, entsteht ein anderer Akkord. Deshalb lohnt es sich, die Formel 1 ♭3 5 zu lernen und nicht nur das Griffbild.

StufeIntervallTon
1GrundtonAs
♭3kleine TerzCes
5reine QuinteEs

So greifst du A♭m auf der Gitarre

Beginne mit dem ersten Griffbild: 4 6 6 4 4 4, gelesen von der 6. Saite (tiefe E-Saite) bis zur 1. Saite (hohe E-Saite), ab dem 4. Bund. Dein tiefster Ton ist As. Die weiteren Lagen bringen dieselben Töne in anderer Reihenfolge, praktisch, wenn A♭m näher an den umliegenden Akkorden liegen soll.

Das ist ein Barré- oder verschiebbarer Griff: Halte den Zeigefinger gerade und dicht am Bundstäbchen und drücke mit der Fingerseite statt mit der flachen Fingerkuppe.

In welchen Tonarten kommt A♭m vor?

A♭m kommt leitereigen in 3 Dur-Tonarten vor: H-Dur (vi), Ges-Dur (ii) und E-Dur (iii). In H-Dur ist er der Akkord der Stufe vi, du triffst ihn also in vielen Songs in dieser Tonart und in ihrer Moll-Parallele.

Tonleitern zum Improvisieren über A♭m

Diese Tonleitern enthalten alle Töne von A♭m: natürliche as-Moll-Tonleiter, harmonische as-Moll-Tonleiter, melodische as-Moll-Tonleiter, as-Moll-Pentatonik, Blues-Tonleiter in As, As Dorisch und As Phrygisch. Die sicherste Wahl: natürliche as-Moll-Tonleiter. Die anderen bringen mehr Farbe.

So klingt und wirkt ein Mollakkord

Der Mollakkord ersetzt die große Terz durch eine kleine Terz: 1 ♭3 5. Dieser eine Halbton macht den Klang dunkler, weicher und nach innen gekehrt. Moll heißt nicht automatisch traurig: In Funk, Latin oder Rock kann ein Mollakkord hart oder cool klingen, und er beendet ein Stück genauso überzeugend wie ein Durakkord.

Er ist die Tonika der Moll-Tonarten (i) und steht in Dur auf ii, iii und vi. Typische Wendungen: i iv V (die Dur-V aus harmonisch Moll), i ♭VI ♭VII und vi IV I V. Jeder Durakkord hat eine Moll-Parallele eine kleine Terz tiefer, die zwei seiner Töne teilt.

Beginne mit den offenen Griffen Em, Am und Dm. Daraus entstehen die verschiebbaren Formen: der Moll-Barré in E-Form (Grundton auf der 6. Saite) und in A-Form (Grundton auf der 5. Saite). Im Vergleich zum Dur-Barré bewegt sich nur die Terz, einen Bund tiefer, also wechselst du schnell zwischen Dur und Moll.

Das Symbol wird oft falsch gelesen: „m“ oder „-“ heißt Moll, „M“ oder „maj“ heißt Dur, Am und AM sind also verschiedene Akkorde. Auf der Gitarre liegt die kleine Terz oft auf einer Saite, die man im Barré leicht abdämpft. Und m ist nicht m7: Die 7 fügt einen vierten Ton hinzu, die kleine Septime.

Häufige Fragen

Welche Töne hat der A♭m Akkord?

A♭m (as-Moll) enthält As, Ces und Es. In Intervallen: Grundton (As), kleine Terz (Ces) und reine Quinte (Es).

Wie spielt man A♭m auf der Gitarre?

Der einfachste Griff ist 4 6 6 4 4 4, von der tiefen bis zur hohen E-Saite, ab dem 4. Bund. Auf dieser Seite findest du 3 Lagen mit Fingernummern.

Welche Tonleiter passt zu A♭m?

Zu A♭m passt am besten: natürliche as-Moll-Tonleiter. Weitere Tonleitern, die alle seine Töne enthalten: harmonische as-Moll-Tonleiter, melodische as-Moll-Tonleiter, as-Moll-Pentatonik, Blues-Tonleiter in As, As Dorisch und As Phrygisch.

In welcher Tonart steht A♭m?

A♭m gehört zu diesen Tonarten: H-Dur (vi), Ges-Dur (ii) und E-Dur (iii). In H-Dur ist er der Akkord der Stufe vi.

Siehe auch

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